Christian Lacroix
Sociedad Textil Lonia (STL) · Frankreich
Christian Lacroix ist ein Pariser Couture-Haus, das 1987 vom gleichnamigen Designer gegründet wurde. Nach einer Insolvenzverwaltung 2009 stellte das Haus Couture und Prêt-à-porter ein und lebte über das Lizenzgeschäft weiter. Wikipedia berichtet, es sei 2025 vom spanischen Unternehmen Sociedad Textil Lonia übernommen worden.
| Gegründet | 1987 |
|---|---|
| Gründer | Christian Lacroix |
| Eigentümer | Sociedad Textil Lonia (STL), 2025 übernommen laut Wikipedia |
| Hauptsitz | Paris, Frankreich |
| Frühere Eigentümer | LVMH (bis 2005), Falic Fashion Group (ab 2005) |
| Website | christianlacroix.com |
Was ist Christian Lacroix?
Christian Lacroix ist eine französische Luxusmarke, die 1987 als gleichnamiges Haute-Couture-Haus gegründet wurde. Britannica vermerkt, es sei eines der Unternehmen gewesen, die Bernard Arnault neben Givenchy und Kenzo zu LVMH brachte. Heute ist die Marke ein lizenzgetriebenes Geschäft.
Geschichte
Das Haus eröffnete 1987 mit 8 Millionen US-Dollar von Financière Agache und ergänzte 1988 Prêt-à-porter. Boutiquen folgten in Paris und anderen französischen Städten sowie in London, Genf und Japan, wo es 1989 eintraf. LVMH besass das Haus bis 2005, als es an die Falic Fashion Group verkauft wurde. 2009 wurde das Unternehmen unter Insolvenzverwaltung gestellt. Die Sanierung beendete die Haute-Couture- und Prêt-à-porter-Aktivitäten und behielt die Lizenzen für Accessoires und Parfum bei.
Wikipedia berichtet, die Marke sei 2025 von Sociedad Textil Lonia (STL), einem spanischen Unternehmen, für eine nicht genannte Summe übernommen worden. Die geprüften Quellen nennen keinen aktuellen Kreativdirektor.
Produkte und Positionierung
Das Sortiment umfasste Haute Couture, Prêt-à-porter, Schmuck, Handtaschen, Schuhe, Brillen, Schals, Krawatten, Handtücher, Kinderkleidung, Dessous, Herrenmode und Parfum. Die Marke gehört zum Luxussegment, ist heute aber vor allem über lizenzierte Produkte und Kooperationen sichtbar.
Geschäftsmodell und Distribution
Das Lizenzgeschäft ist zentral. Dokumentierte Partner sind Genny für Accessoires (1989), Christofle für Tischkultur (1997), Pronuptian für eine Hochzeitslinie (1997) und Avon für Düfte und Kosmetik (ab 2007). Weitere Kooperationen sind Desigual (ab 2011) und eine limitierte Evian-Flasche (2007). Eine für 2013 vorgeschlagene Kooperation mit Schiaparelli kam nicht zustande.
Warum sie wichtig ist
Christian Lacroix ist ein klares Beispiel für ein Couture-Haus, das die Schliessung seines Couture-Geschäfts überlebte, indem es seinen Namen zu einer Lizenz- und Kooperationsplattform machte. Der Verkauf an STL 2025 markiert eine neue Phase unter einem spanischen Eigentümer.
Häufige Fragen
Wem gehört Christian Lacroix?
Laut Wikipedia übernahm das spanische Unternehmen Sociedad Textil Lonia (STL) die Marke 2025. Zuvor gehörte sie bis 2005 LVMH und danach der Falic Fashion Group.
Ist Christian Lacroix noch ein Couture-Haus?
Nein. Nach der Insolvenzverwaltung 2009 stellte das Haus Haute Couture und Prêt-à-porter ein und behielt die Lizenzen für Accessoires und Parfum.