KiK
Tengelmann Group · Deutschland
KiK ist ein deutscher Discounter für Bekleidung und Non-Food-Produkte, den Stefan Heinig 1994 zusammen mit der Unternehmensgruppe Tengelmann gründete und der seinen Hauptsitz in Bönen hat. Mit mehr als 4200 Filialen in 14 europäischen Ländern zählt KiK zu den grössten Textildiscountern Europas.
| Gegründet | 1994 |
|---|---|
| Gründer | Stefan Heinig und Unternehmensgruppe Tengelmann |
| Eigentümer | Unternehmensgruppe Tengelmann |
| Hauptsitz | Bönen, Deutschland |
| CEO | Ulrich Hanfeld (seit 2026) |
| Filialen | Mehr als 4200 in 14 Ländern |
| Website | kik.de |
Was ist KiK?
KiK (KiK Textilien und Non-Food GmbH) verkauft günstige Bekleidung für Damen, Herren, Kinder und Babys sowie Haushaltswaren, Heimtextilien, Spielzeug, Dekoration und Geschenkartikel. Das Unternehmen verspricht erschwingliche Mode in guter Qualität und setzt auf Basismodelle mit begrenztem saisonalem Wechsel.
Geschichte
KiK wurde im April 1994 von Stefan Heinig und der Unternehmensgruppe Tengelmann gegründet, der Handels- und Beteiligungsgruppe in Familienbesitz mit Sitz in Mülheim. Die erste Filiale eröffnete in Düsseldorf-Gerresheim. Die Kette expandierte rasch in Deutschland und danach ins Ausland, zuerst 1998 nach Österreich, später nach Slowenien, Tschechien, Ungarn, die Slowakei, Kroatien, Polen, die Niederlande, Italien, Rumänien und Portugal. 2013 startete ein Onlineshop.
Nach dem Einsturz des Rana Plaza in Bangladesch 2013 zahlte KiK in den Entschädigungsfonds für die Opfer ein und gehörte zu den ersten deutschen Unterzeichnern des Bangladesh Accord on Fire and Building Safety. Im Juni 2026 übernahm Dr. Ulrich Hanfeld den Posten des CEO.
Produkte und Positionierung
KiK bewegt sich in der untersten Preisstufe des deutschen Modehandels. Zu den Eigenmarken gehören Janina für Damen, Ergee für Babys und Kinder sowie weitere Handelsmarken. Das Sortiment umfasst:
- Damen-, Herren-, Kinder- und Babybekleidung
- Unterwäsche und Basics
- Heimtextilien und Haushaltswaren
- Spielzeug, Party- und Geschenkartikel
Geschäftsmodell und Vertrieb
KiK ist ein vertikal organisierter Discounter, der direkt bei Herstellern einkauft und über ein dichtes Netz kleiner Filialen verkauft, oft in lokalen Einkaufsstrassen und Fachmarktzentren. Nach Unternehmensangaben betreibt KiK mehr als 4200 Filialen in 14 Ländern und beschäftigt rund 32'000 Mitarbeitende. E-Commerce ergänzt das Filialnetz.
KiK und Technologie
Laut der Unternehmenswebsite entwickelt die zentrale IT-Abteilung von KiK digitale Werkzeuge und automatisiert Prozesse, darunter die Digitalisierung der Filialarbeit.
Warum das wichtig ist
KiK ist ein bedeutender Einkäufer von Billigbekleidung und ein Gradmesser für das europäische Discountsegment. Die Verpflichtungen in der Lieferkette und die Nachhaltigkeitsberichterstattung, inzwischen in der achten Ausgabe, werden von Branche und Zivilgesellschaft genau verfolgt.
Häufige Fragen
Wem gehört KiK?
KiK wurde 1994 von Stefan Heinig zusammen mit der Unternehmensgruppe Tengelmann gegründet, der deutschen Handels- und Beteiligungsgruppe in Familienbesitz, die auch die Muttergesellschaft ist. Das Unternehmen wird aus Bönen in Nordrhein-Westfalen geführt.
In welchen Ländern hat KiK Filialen?
KiK betreibt mehr als 4200 Filialen in 14 europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Portugal, die Niederlande und mehrere Märkte in Mittel- und Osteuropa.