7. Oktober 2026Internationale Ausgabe
Vol. I · No.
7. Oktober 2026
AI in Fashion
DAILY
Das tägliche Briefing zu KI im Modebusiness
Wo Mode auf künstliche Intelligenz trifft.
Medien, Bildung und Verbände

Imran Amed

Gründer, Chief Executive und Chefredakteur von The Business of Fashion

Imran Amed ist Gründer, Chief Executive und Chefredakteur von The Business of Fashion (BoF), der Plattform mit Sitz in London und New York, die zu einer führenden Quelle für Wirtschaftsnachrichten und Analysen der Modebranche geworden ist. Er ist relevant, weil BoF und der jährlich mit McKinsey veröffentlichte Report The State of Fashion prägen, wie Führungskräfte den Markt verstehen, einschliesslich der Auswirkungen von KI.

Fakten
FunktionGründer, CEO und Chefredakteur, The Business of Fashion
BoF gegründet2007, London
AusbildungMcGill University; MBA der Harvard Business School (2002)
Frühere FunktionMcKinsey and Company, 2002 bis 2006
Bekannt fürDen Report The State of Fashion mit McKinsey

Wer ist Imran Amed?

Imran Amed wurde 1975 in Calgary, Kanada, geboren. Er studierte an der McGill University und erwarb 2002 einen MBA an der Harvard Business School. 2007 startete er The Business of Fashion als Blog und gelegentlichen Newsletter, den er in seiner Londoner Wohnung schrieb, mit dem Ziel, «eine fundierte, analytische und meinungsstarke Sicht auf das Modebusiness» zu bieten.

Karriere

Nach Harvard kam Amed zu McKinsey and Company in London, wo er von 2002 bis 2006 arbeitete, bevor er als Berater und Autor in die Mode wechselte. BoF wuchs von einem persönlichen Blog zu einem Medienunternehmen mit bezahltem Mitgliedschaftsmodell:

  • 2007: Gründung von BoF in London
  • 2013: erste Seed-Finanzierungsrunde
  • 2015: Tim Blanks kommt als Editor-at-large dazu
  • 2016: erste Ausgabe von The State of Fashion, jährlich gemeinsam mit McKinsey veröffentlicht
  • 2024: BoF meldete mehr als 100 000 zahlende Mitglieder

Heute betreibt BoF zudem BoF Careers, eine Rekrutierungsplattform, BoF Insights für Daten und Beratung, das Verzeichnis BoF 500 der Menschen, die die Branche prägen, sowie Live-Events. Amed erhielt 2016 den CFDA Media Award und wurde 2017 zum MBE ernannt.

Einfluss auf das Modebusiness

Amed hat eine Kategorie mitbegründet: Wirtschaftsjournalismus, der speziell für Modefachleute geschrieben ist und Berichterstattung, Fallstudien und Daten verbindet. The State of Fashion ist zu einem Standardnachschlagewerk für Führungskräfte geworden, die das kommende Jahr planen, und die Berichterstattung von BoF über Personalwechsel, Geschäftszahlen und Strategie wird in den Chefetagen breit gelesen.

Imran Amed und Technologie

BoF ist digital entstanden und setzt auf Abonnements statt auf Print. Der im November 2025 veröffentlichte Report The State of Fashion 2026, an dem Amed als Mitwirkender aufgeführt ist, beschreibt KI als Entwicklung vom Wettbewerbsvorteil zur geschäftlichen Notwendigkeit und behandelt Themen wie KI-Shopping-Assistenten und Agentic Commerce.

Warum das wichtig ist

Für alle, die die Ökonomie der Mode verfolgen, ist Ameds Plattform eine primäre Quelle für Nachrichten und Denkmodelle. Seine Arbeit zeigt, wie eine spezialisierte, abonnementbasierte Publikation die Strategie einer ganzen Branche beeinflussen kann, einschliesslich der Frage, wie Führungskräfte über KI denken.

Häufige Fragen

Wer ist Imran Amed?

Imran Amed ist der kanadische Gründer, Chief Executive und Chefredakteur von The Business of Fashion. Nach seiner Zeit bei McKinsey startete er BoF 2007 in London als Blog.

Was ist der Report The State of Fashion?

The State of Fashion ist ein jährlicher Branchenausblick, den The Business of Fashion und McKinsey seit 2016 veröffentlichen. Die Ausgabe 2026 legt einen starken Fokus auf KI und beschreibt sie als geschäftliche Notwendigkeit statt als Wettbewerbsvorteil.

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