Kiton
Ciro Paone S.p.A. · Italien
Kiton ist ein privates italienisches Luxus-Herrenmodehaus, das 1968 bei Neapel von Ciro Paone gegründet wurde. Es wird von der Familiengesellschaft Ciro Paone S.p.A. geführt, wobei Antonio De Matteis, der Neffe des Gründers, laut Wikipedia seit 2007 Chief Executive ist.
| Gegründet | 1968, Arzano bei Neapel |
|---|---|
| Gründer | Ciro Paone (gestorben 2021) |
| Betreibergesellschaft | Ciro Paone S.p.A. (privat) |
| Chief Executive | Antonio De Matteis (seit 2007) |
| Umsatz | Rund 160 Millionen Euro im Jahr 2022 (Wikipedia) |
| Website | kiton.com |
Was ist Kiton?
Kiton ist ein privates italienisches Luxusmodehaus, das für handgefertigte neapolitanische Schneiderkunst bekannt ist. Die offizielle Website wird von der Ciro Paone S.p.A. betrieben und betont handwerkliche Leidenschaft und Präzision. Das Sortiment umfasst Anzüge, Hemden, Outerwear, Strick, Poloshirts, Badebekleidung, Jeans und Hosen für Herren und Damen sowie Taschen, Gürtel, Krawatten, Handschuhe, Hüte, Sonnenbrillen, Schuhe, Düfte und die Linie KNT. Massanfertigung, eine Schneiderschule und ein Stoffbereich werden ebenfalls angeboten.
Geschichte
Wikipedia führt aus, Kiton sei 1968 in Arzano bei Neapel von Ciro Paone gegründet worden, der 2021 im Alter von 88 Jahren starb. Die Muttergesellschaft Ciro Paone S.p.A. geht auf 1956 zurück. Die wichtigsten berichteten Schritte sind:
- 1995: Lancierung der Damenmode.
- 2009: Kauf der Wollweberei Carlo Barbera in Biella.
- 2013: Start des Einzelhandels in Indien.
- 2015: Lancierung von Brillen und eines Stores in San Francisco.
- 2018: Lancierung von KNT, einer Athleisure-Linie.
- 2023: Eröffnung eines Flagship-Stores in Seoul.
Eigentum und Führung
Kiton ist privat. Die Familien Paone und De Matteis führen das Unternehmen laut Wikipedia, und Antonio De Matteis leitet die Gruppe seit 2007. Der Artikel nennt keine einzelnen Eigentümer.
Geschäftsmodell und Distribution
Wikipedia berichtet von fünf unternehmenseigenen Fabriken, darunter Arzano für die Hauptproduktion, Fidenza für Strick und Biella für Stoffe. Ende 2022 verkaufte Kiton in 73 Ländern über mehr als 60 Monobrand-Stores und rund 300 Wholesale-Kunden, mit rund 850 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 160 Millionen Euro im Jahr 2022.
Warum sie wichtig ist
Kiton gehört zu den bekanntesten neapolitanischen Schneiderhäusern und ist eines der klarsten Beispiele für vertikale Integration in der italienischen Herrenmode, mit eigener Schneiderei, eigener Strick- und Stoffproduktion. Es konkurriert mit Brioni, Isaia und Zegna im High-End der Herrenschneiderei.
Häufige Fragen
Wem gehört Kiton?
Kiton ist in Privatbesitz und wird von der Ciro Paone S.p.A. betrieben, geführt von den Familien Paone und De Matteis. Antonio De Matteis, der Neffe des Gründers, ist seit 2007 Chief Executive.
Woher stammt Kiton?
Kiton stammt aus Neapel, Italien. Es wurde 1968 in Arzano bei Neapel von Ciro Paone gegründet.