7. Oktober 2026Internationale Ausgabe
Vol. I · No.
7. Oktober 2026
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Ben Alun-Jones

Mitgründer und Chief Product Officer von Unmade

Ben Alun-Jones ist Mitgründer und Chief Product Officer von Unmade, einem in London gegründeten Softwareunternehmen, mit dem Mode- und Sportbekleidungsmarken die Nachfrage direkt mit der Produktion verbinden und so individualisierte und bedarfsgerechte Bekleidung in grossem Massstab ermöglichen. Zu den Kunden von Unmade gehören New Balance und Rapha; später wurde das Unternehmen vom Bekleidungshersteller Hi-Tech Apparel übernommen.

Fakten
FunktionMitgründer und Chief Product Officer, Unmade
SeitAugust 2015
OrganisationUnmade, London
KundenNew Balance, Rapha, Castelli, Decathlon
EigentümerHi-Tech Apparel

Wer ist Ben Alun-Jones?

Ben Alun-Jones ist Produktverantwortlicher und Unternehmer mit Sitz in London. Er ist Mitgründer von Unmade und laut seinem beruflichen Profil seit August 2015 dessen Chief Product Officer. Unmade entwickelt Software, die die Design- und Fertigungsschritte automatisiert, die zur Herstellung personalisierter oder bedarfsgerechter Kleidungsstücke nötig sind, sodass Marken Artikel erst nach der Bestellung durch die Kundschaft fertigen können statt davor.

Karriere

Alun-Jones baute Unmade rund um die Produkt- und Softwareseite der Mass Customization auf. Er stellte die Ideen des Unternehmens an Branchenanlässen vor, darunter 2015 am Decoded Fashion London Summit und 2018 an Retail's Big Show, der NRF-Konferenz in New York. Unmade wurde inzwischen vom globalen Bekleidungshersteller Hi-Tech Apparel übernommen, der die Software mit grossen Produktionskapazitäten zusammenbringt.

Einfluss auf das Modebusiness

Die Plattform von Unmade ist um drei Fähigkeiten herum organisiert:

  • Customise: unbegrenzte, produktionsreife Varianten eines Produkts mit Unterstützung mehrerer Fertigungsverfahren
  • Optimise: Automatisierung bestehender Lieferketten mit patentierter und proprietärer Technologie
  • Deliver: skalierbare Produktion mit markenkonformer Produktauswahl und Visualisierung

Zu den Marken, die die Plattform nutzen, gehören New Balance für Individualisierung im Direktvertrieb und Teamsport sowie Rapha für massgeschneiderte Radsport-Teambekleidung, dazu weitere Kunden wie Castelli und Decathlon. Teamsportbekleidung, bei der jeder Verein eigene Farben, Namen und Nummern braucht, ist einer der eindeutigsten Anwendungsfälle für diese Art von Technologie.

Ben Alun-Jones und Technologie

Die zentrale Idee hinter Unmade ist, dass jedes individualisierte Produkt als produktionsreife Datei in der Fabrik ankommen soll, ohne manuelle Schnitt- oder Grafikarbeit für jede einzelne Bestellung. Die Entscheidungen der Kundschaft direkt in Produktionsanweisungen zu übersetzen, ist ein Software- und Datenproblem, und genau diesen Teil des Geschäfts hat Alun-Jones als Chief Product Officer geleitet. Der Ansatz verbindet kundenseitige Designtools mit Fabriksystemen, und dank Visualisierungsfunktionen sehen Kundinnen und Kunden sowie Teams ein Produkt, bevor es hergestellt wird.

Warum das relevant ist

Alun-Jones und Unmade nahmen sich eines der langjährigen Ziele der Mode an: Fertigung auf Bestellung im industriellen Massstab. Ihre Arbeit ist ein praktischer Bezugspunkt für Marken, die sich mit Personalisierung, bedarfsgerechter Produktion und weniger Überbeständen befassen, und die Übernahme durch einen Hersteller zeigt, wie solche Software Teil der Lieferkette selbst wird.

Häufige Fragen

Wer ist Ben Alun-Jones?

Ben Alun-Jones ist Mitgründer und Chief Product Officer von Unmade, einem Londoner Softwareunternehmen, das bei individualisierter und bedarfsgerechter Bekleidung die Nachfrage direkt mit der Produktion verbindet. Er hat die Produktverantwortung seit August 2015 inne.

Was macht Unmade?

Unmade bietet Software, die Design und Fertigung automatisiert, damit Marken individualisierte Produkte in grossem Massstab anbieten können. Zu den Kunden gehören New Balance und Rapha; das Unternehmen wurde vom Bekleidungshersteller Hi-Tech Apparel übernommen.

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