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Vol. I · No.
7. Oktober 2026
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Diana Vreeland

Chefredaktorin der Vogue und Beraterin des Costume Institute

Diana Vreeland war eine US-amerikanische Moderedaktorin, die die Modemedien des 20. Jahrhunderts als Moderedaktorin von Harper's Bazaar, als Chefredaktorin der Vogue von 1963 bis 1971 und später als Sonderberaterin des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art prägte. In Erinnerung bleibt sie für ihre kühne Vision und dafür, Modeausstellungen zu grossen kulturellen Ereignissen gemacht zu haben.

Fakten
FunktionChefredaktorin, Vogue (1963 bis 1971)
Harper's BazaarModeredaktorin, 1939 bis 1962
Metropolitan MuseumBeraterin des Costume Institute ab 1971
Geboren1903, Paris
Gestorben1989, New York

Wer war Diana Vreeland?

Diana Vreeland wurde 1903 in Paris geboren und starb 1989 in New York. 1925 wurde sie in den USA eingebürgert. Über fünf Jahrzehnte arbeitete sie bei den beiden wichtigsten amerikanischen Modemagazinen und danach am Metropolitan Museum of Art und hinterliess bleibende Spuren im Modejournalismus und in der Art, wie Mode ausgestellt und erinnert wird.

Karriere

1936 begann Vreeland für Harper's Bazaar eine Kolumne mit dem Titel Why Don't You...? zu schreiben, voller fantasievoller und skurriler Vorschläge. 1939 trat sie fest in die Redaktion ein und wurde bald zur Moderedaktorin ernannt, eine Position, die sie 23 Jahre lang unter Chefredaktorin Carmel Snow und deren Nachfolgern innehatte. Sie verantwortete das Cover vom März 1943, das die Modelkarriere der späteren Schauspielerin Lauren Bacall begründete.

Vreeland verliess Bazaar 1962 und ging zur Vogue, wo sie 1963 Chefredaktorin wurde. Sie führte das Magazin durch die 1960er-Jahre und prägte 1965 den Begriff youthquake, um die jugendgetriebene Kultur und Mode des Jahrzehnts zu beschreiben. 1971 wurde sie von der Chefredaktion abgesetzt.

Im selben Jahr wurde sie Sonderberaterin des Costume Institute des Metropolitan Museum of Art. Bis 1984 hatte sie zwölf Ausstellungen organisiert, die ein grosses Publikum anzogen und halfen, Mode als Thema grosser Museumsausstellungen zu etablieren.

Einfluss auf das Modebusiness

Vreelands Vermächtnis für die Branche umfasst:

  • Modemagazine als Quelle von Fantasie und Inspiration statt nur praktischer Ratschläge zu verstehen
  • Förderung neuer Talente und neuer Schönheitsideale in den 1960er-Jahren
  • Museale Modeausstellungen zu populären Kulturereignissen zu machen
  • Mithilfe, das Costume Institute als zentrale Institution der Mode zu etablieren

1980 veröffentlichte sie Allure und 1984 ihre Autobiografie D.V.. Frankreich ernannte sie 1970 zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres und 1976 zum Chevalier der Légion d'honneur. Der Dokumentarfilm Diana Vreeland: The Eye Has to Travel von 2011 machte sie einer neuen Generation bekannt.

Warum das wichtig ist

Viele Praktiken, die heute das Modemarketing prägen, vom redaktionellen Storytelling bis zu publikumsstarken, von Marken gesponserten Museumsausstellungen, lassen sich auf Vreelands Arbeit zurückführen. Sie zeigte, dass Mode als Kultur und Spektakel präsentiert werden kann, ein Ansatz, der bis heute beeinflusst, wie Häuser Begehrlichkeit und Tradition aufbauen.

Häufige Fragen

Wer war Diana Vreeland?

Diana Vreeland war eine US-amerikanische Moderedaktorin. Sie war von 1939 bis 1962 Moderedaktorin von Harper's Bazaar, von 1963 bis 1971 Chefredaktorin der Vogue und danach Sonderberaterin des Costume Institute am Metropolitan Museum of Art.

Wofür ist Diana Vreeland bekannt?

Sie ist bekannt für ihre kühne redaktionelle Vision, ihre Kolumne Why Don't You, die Prägung des Begriffs «youthquake» im Jahr 1965 und dafür, die Ausstellungen des Costume Institute zu grossen kulturellen Ereignissen gemacht zu haben.

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